Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Irrtum in der WissenschaftIrrtum in der Wissenschaft Bremse oder Motor? Von Martin Schramm Irrtum in der Wissenschaft - er soll vorkommen. Manche sagen sogar, der Irrtum sei die Regel und die "Wissenschaft von heute" prinzipiell der "Irrtum von morgen". Prominente Beispiele gibt es jede Menge: z.B. dass die Erde eine Scheibe sei, die Sonne sich um die Erde drehe. Ein unbekannter Forscher hat vor über 100 Jahren ein Komma übersehen, weshalb man jahrzehntelang dachte, dass Spinat besonders viel Eisen enthält - zum Leidwesen ganzer Generationen von Kindern. Ob es um die Entdeckung des so genannten "Mörderchromosoms" geht oder um die vermeintlichen "Gedächtnismoleküle", um das geheimnisvolle "Polywasser" oder den umstrittenen "Ätherwind" - die Liste der Irrtümer in Wissenschaft und Forschung ist lang. Und schon oft wurden sie aufgelistet. Doch es gibt auch Forscher, die über das Amüsante und Anekdotische hinaus Irrtümer wissenschaftlich auswerten und fragen: Warum sind wir eigentlich so anfällig für Irrtümer? Was können wir aus dem Irrtum lernen? Und: Ist der "Irrtum" am Ende besser als sein Ruf? Sprich: Welche Strategien haben Wissenschaftler entwickelt, um mit den "unvermeidbaren Irrtümern" zu leben, sie fruchtbar zu machen und sich gleichsam "empor-zu-irren"? Redaktion: Iska Schreglmann
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Am 26. Oktober 1955 hat Österreich seine immerwährende Neutralität gesetzlich beschlossen. Aber sind wir heute noch neutral? Gestaltung: Clara Peterlik In wenigen Tagen feiert Österreich seinen Nationalfeiertag und damit auch das Bestehen seiner Neutralität. Viele Österreicher und Österreicherinnen hängen an der Neutralität, sie ist Symbol für Frieden und Sicherheit. Bei einer Umfrage haben acht von zehn Befragten angegeben, dass die Neutralität für sie sehr oder eher wichtig ist. Doch gleichzeitig engagiert sich das Land immer stärker in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. Diese wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut: gemeinsame militärische Missionen und Projekte für mehr Kooperation in Verteidigungsfragen wie etwa die ständige strukturierte Zusammenarbeit, kurz PESCO, sind entstanden. Auch Österreich ist bei diesen Projekten dabei. Was bedeutet die Neutralität heute noch, wie wird sie gelebt?
Donnerstag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

GenomDie genetische Vermessung der Gesellschaft Über den Aufstieg privater Genom-Datenbanken Von Saskia Gerhard Hinter dem Angebot privater Gensequenzierung stecken ausgeklügelte Geschäftsmodelle.
Donnerstag 19:30 Uhr

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NDR 90,3

Treffpunkt Hamburg

30 Jahre Widerstand: Die Rote Flora
Donnerstag 20:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

tina dicoDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Tina Dico Die dänische Popsängerin und Songwriterin hat in ihrer Heimat enormen Erfolg, mit zahlreichen Nummer 1 Alben und vielen Auszeichnungen. Auch mit ihrem bisher letzten Album "Fastland" stand sie auf Platz 1 der Dänischen Albumcharts, und damit war sie auch beim A Summer"s Tale 2019 zu Gast: Wir haben für Sie das Konzert von Tina Dico bei dem Festival in Luhmühlen.
Donnerstag 20:05 Uhr

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rbb Kultur

MUSIK DER KONTINENTE

Calypsomit Peter Rixen Calypso Jamboree Afrikanisches Erbe und koloniale Einflüsse prägen den Calypso, den Sound der Karibikinsel Trinidad. In den 1950er Jahren erreicht der Calypso die USA und entfacht dort ein wahres Calypso-Fieber. Den Erfolg als tropischer Stimmungsmacher verdankt er seiner rhythmischen Leichtigkeit, aber auch seinen ironischen Bemerkungen über die Unzulänglichkeit des menschlichen Handelns.
Donnerstag 21:04 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

Wer"s findet, dem gehört"s Akustische Notizen des Bassisten Björn Meyer Von Karl Lippegaus Björn Meyer aus Stockholm entdeckte erst mit 18 Jahren, dass ihn die Bassgitarre ebenso interessierte wie Computer- und Naturwissenschaften. Manche seiner Stücke sind wie Soundtracks, andere wie Etüden, sie haben Songcharakter oder etwas von einem Monteverdi-Madrigal. Und das alles nur erzeugt von einer Bassgitarre plus Elektronik. Sein Spiel habe sich durch Harfe, Nickelharfe und Oud stark verändert, sagt der in Bern lebende Künstler. Durch Experimentieren und das Collagieren gefundener Teile schuf Björn Meyer einen zwölfteiligen Solo-Zyklus: ,Provenance". Was schlicht und einfach Herkunft bedeutet - und so vieles mitschwingen lässt, in diesen singenden Läufen und Arpeggios: Reisen, Gedanken, Erinnerungen, Abstammung, Verortung. Es ist die erste Soloplatte Björn Meyers, der vier Alben mit Nik Bärtschs Ronin machte und seit Langem mit dem tunesischen Oudspieler Anouar Brahem arbeitet. ,Provenance" ist wie das akustische Notizbuch eines Forschers bei der Selbstfindung. Der sehr naturverbundene Musiker, einer der großen E-Bassisten Europas, hat etwas entwickelt, das en passant unsere Begriffe von akustisch und elektronisch hinterfragt.
Donnerstag 21:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

Dutch SchultzDie letzten Worte von Dutch Schultz Von William S. Burroughs Das Leben des New Yorker Gangsters Bearbeitung, Komposition und Regie: wittmann/zeitblom Dutch Schultz: Oliver Stritzel Kiki Roberts, Gangsterbraut: Alice Dwyer Gangster: Hans Jochen Wagner, Konstantin Bühler, Tobias Oertel, Trystan Pütter und Christian Wittmann Gesang: Blake Worrell und Cobra Killer Gangsterbeschreibung: Hitomi Makino Schlagzeug: Bela Brauckmann Bass, Programmierung: zeitblom
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2

SWR2 NOWJazz

JazzrauschZwischen Techno und Lederhose Neues von der Münchner Szene mit der Jazzrausch Big Band, LBT und Ark Noir Von Thomas Loewner Von wegen Biergarten-Seligkeit. Seit einiger Zeit dringen neue Jazztöne aus der bayrischen Hauptstadt in den Rest der Republik, die denkbar wenig zu tun haben mit Blaskapellen-Gaudi oder Assoziationen zur alpenländischen Musiktradition. Die Blaupause für den neuen Münchner Sound liefert stattdessen: Techno. Mal im XXL-Format wie bei der Jazzrausch Big Band, oder unter dem Deckmantel des klassischen Jazzpiano-Trios wie im Falle des Leo Betzl Trios, kurz LBT. Während die drei ausschließlich akustisch spielen, greift das Quintett Ark Noir schon mal gern und tief in die Elektronik-Kiste.
Donnerstag 23:10 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

chantal dumasOscillations Planétaires Von Chantal Dumas Komposition und Realisation: Chantal Dumas Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 49"56 (Wdh. v. 13.07.2018) Geologische Phänomene wie Plattentektonik, Subduktions- und Bruchzonen, Mantelkonvektion und Geysire zeugen von einer Welt im Wandel. Verklanglichung einer Welt im fortwährenden Vergehen und Werden. Die Erde ist in ständiger Bewegung. Geologische Phänomene wie Plattentektonik, Subduktions- und Bruchzonen, Mantelkonvektion und Geysire zeugen von einer Welt im Wandel, vom fortwährenden Vergehen und Werden. Die Kartierung der Erde ist hingegen statisch. Die Klangkünstlerin Chantal Dumas hat nun Teile der Erde neu vermessen. Geologische Kraftlinien übertrug sie in Klang, ein inhärent zeitbasiertes und dynamisches Medium. Die Klangkomposition dokumentiert, interpoliert und imaginiert so die ,Oscillations planétaires". Chantal Dumas, geboren 1959 in Québec, ist Klangkünstlerin, Komponistin und Radiomacherin. Sie wurde 1997 und 2001 mit dem Prix Phonurgia Nova ausgezeichnet. 2010 erhielt sie den Prix Bohemia für "Les petits riens" (Deutschlandradio Kultur) und 2011 den kanadischen Opus Prize in music. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "40° Nord - 73° West" (2012). Oscillations Planétaires
Freitag 00:05 Uhr

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